Snowboard Materialkunde

Kleine Materialkunde Snowboard
Epilog
Epilog

Inhalt

Heutige Snowboardtypen


freeriningboard
Shape Freerideboard

Freeridingboards (Allroundboards)

Ist das Board mit dem weitesten Einsatzbereich. Auch für den Einsteigerbereich ist dieser Boardtyp geeignet. Es werden bei diesem Boardtyp Merkmale des Alpin- und des Freestyleboards verbunden. Auf der Piste, im Powder, beim Springen oder sogar in der Halfpipe kann man hiermit zurechtkommen. Es ist symmetrisch und wird mit Softboots oder Hardboots gefahren. Die Bindungsposition ist oftmals etwas nach hinten versetzt. Alpine Freeridingboards Ein Brett in erster Linie für die Piste. Langgezogene Kurven und guter Geradeauslauf machen diesen Brettyp aus. Es wird eher mit Plattenbindung gefahren.

raceboard
Shape Race/Alpineboard

Alpinboards (Freecarve)

Bei hohem Tempo exaktes Kanten, daß macht diesen Brettyp aus. Dieser Boardtyp erfordert ein hohes Fahrkönnen. Alpinboards (auch Raceboards) werden mit Plattenbindungen und den dazugehörigen Hardboots gefahren (es soll aber auch Ausnahmen geben). Durch den festen Sitz ist eine direktere Kraftübertragung auf das Brett möglich. Bei Plattenbindungen haben sich die von vorne zu schließenden Bindungstypen durchgesetzt. Sie sind größenverstellbar und der Einstieg in die Plattenbindung ist problemlos und schnell. Die verwendeten Hardboots bestehen aus Innen- und Außenschuh. Die Vorlage und der seitliche Flex sollten verstellbar sein. Geschlossen werden die Schuhe mit verschiedenen Schnallensystemen (herstellerabhängig), die sich bereits in der Skitechnik bewährt haben. Wegen der geringen Beweglichkeit im Beinbereich werden unter der hinteren Bindung sog. Cantingkeile angebracht. Sie ermöglichen dem hinteren Bein eine anatomisch günstigere Position.

freestyleboard
Shape Freestyleboards

Freestyleboards

Wer lieber mit seinem Brett trickst, vorwärts und rückwärts (Fakie) fährt, kommt an einem Freestyleboard nicht vorbei. Die Softbootbindung erlaubt eine hohe Bewegungsfreiheit für Trickelemente.

schnallenbindung
Softboot-Bindung

Softbootbindung

Wird beim Freeriding, Freestyle und `Powdern` verwendet. Die Bindung wird auf dem Brett aufgeschraubt. Die Montageplatten erlauben es, die Fußstellung in die gewünsche Position zu bringen. Schulterbreit sollte der Fußabstand sein. Beim Freestyle kann es auch etwas breiter sein. Mit zwei, manchmal auch mit drei Schnallen (herstellerabhängig) wird der Fuß in der Bindung fixiert. Um bei Softbootbindungen mehr Druck auf die Backside zu bekommen, werden sog. Hibacks (Fersenstützen) verwendet. Je höher und steiler diese Stützen, umso mehr Druck kann auf die Backside gegeben werden.

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Softboots

Softboots

Die Softbootbindungen werden mit Softboots gefahren. Manche Modelle bestehen aus Innen- und Außenschuh. Das Modell auf dem Bild hat keinen Inneschuh. Mehr zu empfehlen sind meiner Erfahrung nach die Modelle mit seperatem Innenschuh. Diese kann man über Nacht halt besser trocknen... Wer steigt schon gerne morgens in klamme Treter, die wiederum zu kalten Füßen führen. -Hoher Tragekomfort, große Flexibilität und Bewegungsfreiheit sind die typischen Merkmale. In der Halfpipe werden etwas weichere Softboots (mehr Bewegungsfreiheit) verwendet.

Bindungsposition / Bindungswinkel

Die Bindungspposition spielt eine grosse Rolle fuer die Fahreigenschaft des Boards. Im Normalfall sollte die Bindung so montiert werden, dass sich der Koerperschwerpunkt ueber der Mitte der Gleitflaeche befindet. Um fuer sich den geeigneten Abstand zu finden, hilft nur langes Ueben. Zur groben Orientierung sollte man eine schulterbreite Position waehlen. In der Tendenz faehrt man im Freestylebereich mit etwas breiterem, im Alpinbereich mit etwas schmalerem Abstand.

Bindungswinkel in den verschiedenen Einsatzbereichen:

-VorneHinten
Rennlauf55-70 Grad45-60 Grad
Allroundbereich40-50 Grad35-45 Grad
Freestyle0-30 Grad-5-14 Grad
 

 

sonderformen
Sonderformen

Sonderformen

Powderboards werden mehr aus nostalgischen Gründen gefahren (Fetischisten werden mich erschlagen wollen). Die hochgezogene Nase und die zurueckverlegte Fahrerposition machen das Brett für den Tiefschnee besonders tauglich. Stilecht wird ein Powderboard mit Softboots gefahren. Longboards gehen etwa in die gleiche Richtung. Sie sind bis zu zwei Meter lang und nicht mit Funktionalität, sondern nur mit der Philosophie des Fahrers erklärbar (s.o.). Beide Boardtypen sollen dem Wellenreiten im Wasser möglichst nahe kommen. Kinderboards sind der Koerpergroesse der Kinder angepasst. Sie werden meißt in billigen Herstellungsverfahren hergestellt, was in diesem Bereich, wegen des geringen Koerpergewichts, eine untergeordnete Rolle spielt.

Bindungsvarianten

Neben den beschriebenen, gaengigen Softboot- und Plattenbindungen sind noch folgende Typen zu nennen:

stepinbindung
Step-In-Bindungen

Step-In-Bindungen

Im Schulungsbereich habe ich diese oder aehnliche Bindungstypen schon oft gesehen (sonst eher selten). Zum Schließen der Bindung muß man sich nicht mehr buecken (wie bei der Skibindung). Fast jeder Hersteller hat ein anderes Konzept im Angebot. Hier sind viele Bindungstypen noch nicht ganz ausgereift; hinzu kommt, dass man haeufig nur die passenden Schuhvarianten vom selben Hersteller verwenden kann. Hochwertige Produkte dieser Art sind in der Regel ausgereift und bieten einen sehr festen, sicheren Sitz.

baseless-bindung
Baseless-Bindungen

Baseless-Softbindung

An der Softbootbindung wird auf die gesamte Grundplatte verzichtet. Diese Bindungen werden so gut wie nicht mehr angeboten. Die Bohrungen sind zu exotisch gewesen. Auch in Punkto Stabilitaet konnte sich dieses System nicht überzeugen.

flowbindung
Flow-Bindung

Flow-Bindungen

Eigentlich schon keine Bindungsvariante mehr. -Im Gegensatz zu den Baseless-Bindungen sieht man diese Bindung immer haufiger auf der Piste. -Scheinen sich mehr und mehr durchzusetzen. Flow-Bindungen sind im Gegensatz zu den normalen Softboot-Bindungen extrem einfach in der Handhabung. - Von hinten mit Softboots in die Bindung einsteigen, schliessen, fertig. Der Anschaffungspreis ist relativ hoch. Auch gibt es spezielle Boots für diese Bindung. Ohne Probleme fahren jedoch viele Leute auch mit normalen Softboots diese Bindung. Die erste Serie soll ein paar Probleme mit den Seilen und Klemmschrauben gehabt haben. Diese Probleme sollen bei dem neuesten Modell komplett behoben sein. Ich fahre diesen Bindungstyp und habe damit bereits viel Zeit am Lift gespart. Die Sache mit dem Ratschen gehört damit der Vergangenheit an.

Sicherheitsbindungen

Gibt es nicht! - Eine Sicherheitsbidung, wie man sie vom Ski kennt, kommt (wenn überhaupt) nur im Alpinbereich in Frage. Jedoch ist die technische Umsetzung auf einem Snowboard wesentlich schwieriger. Loest sich am Snowboard ein Fuß aus der Bindung, so treten an dem anderen, noch fixierten Fuß, große Scherkraefte auf. Die Folge koennen schwere Verletzungen der unteren Extemitaeten sein. Beide Fueße sollten bei einem Sturz in der Bindung fixiert bleiben. Solltet Ihr sowas dennoch mal irgendwo sehen: Finger weg!

Taillierung
Taillierung

Taillierung

Die Taillierung (auch `Sidecut`) wird in der Regel mit dem Radius angegeben. Je groeßer der Radius ist, desto weniger tailliert ist das Board.

Boardhaerte

Mit Boardhaerte (Flex) ist der Haerteverlauf des Snowboards gemeint. Die meisten Alpinboards haben einen mittelharten bis harten Flex. Einen eher weichen Flex haben die Freeride- und Freestyleboards.

Torsionssteifigkeit

Gemeint ist die Verwindungssteifigkeit um die Laengsachse des Bretts. Nur eine ausreichende Verwindungssteifheit ermoeglicht einen genauen Kanteneinsatz. Abhängig ist die Torsionssteifigkeit von der Bauweise des Bretts. Hochwertig verarbeitete Boards haben in der Regel einen haerteren Verlauf. Ausschließlich geschaeumte Boards sind weniger verwindungssteif und wirken waehrend der Fahrt instabiler und flattriger.

Vorspannung

Die Vorspannung (auch `Camber`) haengt von der Gesamtkonstruktion ab. Boards mit etwas weniger Vorspannung sind leichter zu steuern und neigen weniger zum Verkanten (zu wenig Spannung fuehrt allerdings zum Wegrutschen). Eine harte Vorspannung fuehrt zu einem guten Eisgriff, wirkt sich jedoch nachteilig auf die Drehfreudigkeit bei gefuehrtem Steuern aus.

Aufbiegung

An der Nose (auch `Scoop`) und am Tail (auch`Rocker`) haben Boards die nach oben gebogene Schaufel. Freestyleboards sind deutlicher nach oben gebogen als Alpinboards. Die Schaufel ermoeglicht es, Schnee eher zu ueberfahren und zu verdraengen. Bei Race- und Alpinboards ist dies weniger deutlich. Eine hochgezogene Schaufel wuerde hier die Laufruhe und den Luftwiderstand negativ beeinflussen.

Effektive Kantenlaenge

Gemeint ist der Teil der Kante, der tatsaechlich in der Kurve im Schnee greift. Ist die effektive Kantenlaenge groß, so sorgt dies bei hohen Geschwindigkeiten fuer große Laufruhe und guten Kantengriff. Wie bei der Taillierung, macht eine große, effektive Kantenlaenge das Board weniger drehfreudig. Eine kleine macht das Board drehfreudiger.

Brettsymmetrie

Bei einem asymmetrischen Snowboard ist der Druckmittelpunkt auf der Backsidekante nach hinten verschoben. In der Regel steht man schraeg auf dem Brett. Ueber die Brettsymmetrie soll das Druckverhalten der Kanten optimiert werden. Solche Boards sind nicht fuer jeden geeignet. Wer etwa `Goofy` (rechtes Bein vorne) faehrt, kann kein asymmetrisches `regular`(linkes Bein vorne) Board fahren. Dieses Problem stellt sich bei symmetrischen Boards nicht. Noseformen mit großem Schaufelradius findet man im Allround- und Freestylebereich. Alpine Boards haben eine kurze, flache Schaufel, um eine moeglichst große effektive Kantenlaenge zu haben. Ein abgerundetes Tail verleiht dem Brett gutmuetigere Fahreigenschaften und ist so besonders im Anfaengerbereich zu empfehlen. Die Hersteller sind zum Teil durch diese Spezialisierund auf den Brettern sitzen geblieben und nun sieht man diese Teile eigentlich nicht mehr. Zur Laenge des Boards: Für den Alpin- und Allroundbereich gilt als Faustregel: Ein laengeres Board ist bei schnellerer Fahrweise laufruhiger, erfordert aber mit zunehmender Geschwindigkeit mehr Fahrkoennen. Ein kuerzeres Board ist einfacher zu fahren, dafuer aber auch etwas instabiler und flattriger. (Die Laenge der gebraeuchlichsten Boards liegt zwischen 1,40 und 1,65 m)

Bauweisen

Sandwichbauweise

Obergurt (hier Laminat), Kern und Untergurt bilden als Verbundwerkstoff die Basis des Boards. Darum auch die Bezeichnung `Sandwich`. Bretter dieser Bauart können im Injektions- oder Laminierverfahren hergestellt werden. Beim Injektionsverfahren wird Polyurethanschaum oder Harz in das Board eingespritzt. Beim Laminierverfahren dienen Schichtpressstoffe wie Glasfaser oder Fieberglasmatten als Traeger fuer Harz oder Schaum. Die einzelnen Bauteile werden von Hand zusammengesetzt und verklebt. Der Kern besteht dann in der Regel aus Holz. Als Kernholz hat sich das Pappelholz bewaehrt. Das Ergebnis dieser Bauweise sind hochwertige, langlebige und verwindungsarme Boards. Dies macht sich jedoch in einem hohen Preis bemerkbar.

Compound Bauweise

Ein verleimter Holzkern wird mit Polyurethanschaum umgeben. Hochwertige Boards dieser Bauart erweisen sich als verwindungsarm und langlebig.

Geschäumte Bauweise (Injektionsbauweise)

Wie in der Sandwichbauweise beschrieben, besteht der Kern ausschließlich aus gepreßtem PU-Schaum. Die maschinelle Bauweise im Injektionsverfahren macht diese Bretter preisguenstig. Die fehlende Biege- und Torsionsfestigkeit wirkt sich aber negativ auf die Stabilitaet und das Fahrverhalten aus. Durch das flattrige Fahrverhalten kann der Kantendruck nicht immer exakt dosiert werden. - Finger weg davon!

Schalenbauweise

Auch bekannt als `cap construction`. Der Marktanteil ist heute sehr hoch. 80-90 Prozent der angebotenen Bretter sind so gefertigt. Der Oberbelag ist durchgehend bis an die Stahlkante heruntergezogen, bildet also eine Schale (cap) um den Kern.

Inserts

In das Board eingelassene Gewindehuelsen. In die Inserts kommen die Befestigungsschrauben für die Bindung. Um ein Ausreißen der Bindung zu verhindern, ist der Bindungsbereich oftmals mit Aluminium oder Fiberglas verstaerkt. Die Gewindeart ist nicht standardisiert, Bindungselemte verschiedener Hersteller sind nicht unbedingt untereinander austauschbar. Durch die Vibration und Zugbelastung waehrend der Fahrt koennen sich vereinzelt Schrauben loesen. Gelegentlich ist also der Schraubensitz zu kontrollieren. Wie bei allen Gewinden, ist ein Verkanten der Schrauben beim Anziehen zu vermeiden. Eine Reparatur kann relativ aufwendig und teuer sein. Um einer Beschaedigung durch zu festes Anziehen vorzubeugen, sollte das verwendete Metall der Inserts haerter als das der Schrauben sein. Ich habe gute Erfahrungen mit dem sog. Locktide, einer Paste aus dem Bauhaus, die man auf das Gewinde auftraegt, gemacht. Die Schrauben loesen sich hiermit nicht so schnell.

Unterbelag

Auch `base material`. Die Gleitflaeche besteht aus Polyethylen (PE). Waehrend der Herstellung koennen verschiedene Zusaetze der Gleitflaeche verschiedene Eigenschaften verleihen. Geschmolzenes Polyethylen wird als duenne Schicht auf die Boardunterseite aufgetragen. Solche (hier sog. extrudierte Belaege) sind pflegeleicht und leicht zu reparieren. Kleine Beschaedigungen (Kratzer die nicht bis auf den Holzkern gehen) kann man mit entsprechendem Geschick auch selber mit einem Buegeleisen und Reparaturstreifen aus dem Skifachhandel beheben.

Gesinterte Beläge

Das PE wird erst gemahlen und dann in Form gepresst. So entsteht eine Flaeche, die das Wachs besser aufnimmt. Dieser Produktionsprozess ist aufwändiger und macht sich demnach im Verkaufspreis bemerkbar.

Graphitbelaege

Dem gesinterten Belag werden Graphitanteile beigemengt. Dem liegt folgende Theorie zu Grunde:
Durch die Reibung entsteht unter dem Brett Waermeenergie. Es bildet sich ein duenner Wasserfilm. Wird der Wasserfilm durch zu viel Waerme (bei hoeheren Geschwindigkeiten) zu dick, saugt sich das Brett sozusagen fest (Adhaesion) und wird gebremst. Der Graphitanteil leitet die Waerme ins Boardinnere und optimiert so den Wasserfilm. Nur gut gepflegte Bretter bleiben schnell. Regelmaessiges Wachsen ist also besonders hierbei Pflicht.

Zubehör

* Anti-Rutsch-Pad. Für problemloses, sicheres Schleppliftfahren.
* Leash,- Fangriemen, der am vordere Bein und am Brett befestigt wird. Die Leash soll verhindern, daß das Brett alleine ueber die Piste rutscht und so andere gefaehrdet (besonders wichtig und sinnvoll für Einsteiger).

brettwachs
Brettwachs

Brettwachs

Fuer die verschiedenen Schneearten, Schneetemperatur und -beschaffenheit gibt es auch verschiedene Wachssorten. Durch die Reibungswaerme unter dem Brett eintsteht ein sehr duenner Wasserfilm . Wachs optimiert das Verhaeltnis zwischen Reibung und der Staerke des Wasserfilms. Vor dem Wachsen wird die Flaeche gereinigt. Dies geschieht z.B. mit Reinigungswachs. Dieser wird aufgebuegelt und sofort wieder mit einer Plexiglasklinge abgezogen. Das Laufwachs wird dann bei Zimmertemperatur aufgebuegelt und gleichmaeßig verteilt. Nach dem Auskuehlen (ca. eine Stunde) wird die Flaeche mit einer Plexiglasklinge o.ä. abgezogen. Man kann die Gleiteigenschaft des Bretts duch Schaffen einer Belagstruktur verbessern. Dies geschieht in Laengsrichtung von vorne nach hinten. Eine Nylonbuerste bietet sich für Pulverschnee (feine Rillen), eine Kupferbuerste für Alt- und Nassschnee an (grobe Rillen). Besonders bei Nassschnee ist eine Belagstruktur sinnvoll.

Kleidung

Gerade im Anfaengerbereich sollte Snowboardbekleidung, neben den ueblichen Anforderungen fuer Winterbekleidung, folgende Merkmale aufweisen:

Wasserfeste Verstaerkungen im Knie-, Ellbogen- und Gesaeßbereich (muessen
gelegentlich nachimpraegniert werden), hohe Bewegungsfreiheit, ueber die Hueften
reichende Hose mit hochgezogenem Rueckenteil (Latzhose). Alternativ eine im
Schritt zuziehbare Jacke. Snowboardhandschuhe sollten wesentlich robuster
verarbeitet sein als Skihandschuhe. Die Fingerkuppen sind extra
verstaerkt. Sinnvoll ist eine integrierte Versteifung im Handgelenkbereich.
Gerade bei Anfaengern kommt es hier oft zu Verletzungen (also vorher immer schoen
warm machen). Scheut man noch die kostspielige Anschaffung von hochwertigen
Snowboardhandschuhen, so kann man um Verletzungen vorzubeugen, sich mit
Handgelenkprotektoren aus dem Inlineskate-Bereich behelfen. Diese werden dann unter
dem etwas groeßeren normalen Handschuh getragen.
Faeustlinge halten die Finger waermer als Fingerhandschuhe, weil ja alles
`beisammen` ist. Je weniger Naehte, durch die Wasser sickern kann, desto waermer
die Haende. Mit Faeustlingen kann man allerdings nicht so gut greifen.